Gordon Moore, Mitbegründer der Intel Corporation und Erfinder des Mooreschen Ges…
Gordon Moore, Mitbegründer der Intel Corporation und Erfinder des Mooreschen Gesetzes, verstarb am 24. März 2023 im Alter von 92 Jahren. Moore gründete Intel im Jahr 1968 und war von 1975 bis 1987 CEO des Unternehmens. Er ist am besten bekannt für seine Vorhersage, das Mooresche Gesetz, dass sich die Anzahl der Transistoren auf einem Mikrochip etwa alle zwei Jahre verdoppeln würde, was zu exponentiellem Wachstum der Rechenleistung führte. Diese Vorhersage hat über 50 Jahre lang gehalten und spielte eine entscheidende Rolle bei der Förderung des Fortschritts in der Technologieindustrie. Der 4004, Intels erster Mikroprozessor, wurde 1971 als erster kommerziell erhältlicher Mikroprozessor vorgestellt. Ursprünglich für Taschenrechner konzipiert, fand er schnell Anwendung in anderen Bereichen wie Ampelsteuerungen und elektronischen Registrierkassen. Der 4004 enthielt 2.300 Transistoren auf einem einzigen Chip und half dabei, Intel als wichtigen Akteur in der Halbleiterindustrie zu etablieren. Heutzutage werden Mikroprozessoren in verschiedenen Geräten eingesetzt, von Smartphones bis hin zu Supercomputern. Intel hat die Verfügbarkeit seiner neuesten Xeon Max Scalable Prozessorserie angekündigt, die auf seiner Sapphire Rapids-Architektur basiert. Die Xeon Max-Serie verfügt über 100 Milliarden 10nm SuperFin-Transistoren, KI- und Verschlüsselungsbeschleunigung sowie PCIe 5.0-Unterstützung und bietet eine verbesserte Leistung und Sicherheit für Unternehmenscomputing-Workloads. Dies entspricht 40 Millionen Mal mehr Transistoren im neuesten Prozessor als in ihrem ersten Prozessor vor über 50 Jahren.